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	<title>Start-Ups Archives - Firmen.info</title>
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	<title>Start-Ups Archives - Firmen.info</title>
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	<item>
		<title>WAVE Trockensysteme aus Wien: Erster KI-Gefriertrockner der Welt besteht ersten Testlauf</title>
		<link>https://firmen.info/wave-trockensysteme-aus-wien-erster-ki-gefriertrockner-der-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:10:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem ersten erfolgreichen Testlauf am 23. Oktober 2026 soll die neue Steuerung noch in diesem Jahr in Serie gehen – ausgeliefert werden die ersten Maschinen laut Unternehmen binnen rund vier Wochen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wiener Unternehmen WAVE Trockensysteme hat seinen Gefriertrockner FD440 erstmals mit einer KI-Steuerung betrieben, die während des laufenden Betriebs ihre eigene Software verbessert. Der erste Testlauf fand am <strong>23. Oktober 2026</strong> statt und verlief nach Angaben des Unternehmens störungsfrei. Damit ersetzt die neue Technik bei der Maschine die bisherige SPS-Logik.</p>
<h2>Weltpremiere bei WAVE</h2>
<p>Nach Angabe von WAVE handelt es sich um die weltweit erste Industriemaschine, deren Steuerung während des Betriebs selbstständig ihre eigene Software verbessert.</p>
<p>Die als Interkey Brain bezeichnete Steuerung analysierte während des Trocknens fortlaufend die anfallenden Messdaten, passte den Programmcode entsprechend an und übernahm die aktualisierte Version im laufenden Betrieb, ohne dass die Anlage dafür angehalten werden musste. Gefriertrocknung dauert je nach Produkt oft mehr als einen Tag pro Charge, Unterbrechungen während dieser Zeit gelten als besonders kostspielig.</p>
<h2>Was Kunden erwartet</h2>
<p>Kunden von WAVE merken die Umstellung vorerst hauptsächlich an der Bedienoberfläche: Die neue Steuerung führt Chargen eigenständig durch und passt den Prozessverlauf an das jeweils verarbeitete Produkt an.</p>
<p>Jeder Lauf wird dabei mit dem Normalzustand der Maschine verglichen, Abweichungen oder Verbesserungsmöglichkeiten werden automatisch gemeldet. Nach Unternehmensangaben soll die Auslieferung der ersten mit Interkey Brain ausgestatteten Gefriertrockner binnen rund <strong>vier Wochen</strong> an die Kundschaft erfolgen.</p>
<h2>Wie die Steuerung funktioniert</h2>
<p>Sicherheitskritische Parameter wie Temperaturgrenzen überwacht laut WAVE ein separater Baustein, der unabhängig von der KI arbeitet und die Heizung im Notfall automatisch stoppt. Dieser Mechanismus soll verhindern, dass die selbstlernende Software kritische Grenzwerte verändert. Künftig soll Interkey Brain auch in anderen Industriemaschinen eingesetzt werden können.</p>
<h2>Die Firma dahinter</h2>
<p>WAVE Trockensysteme hat nach eigenen Angaben bereits mehr als <strong>300 Gefriertrockneranlagen</strong> ausgeliefert. Auch das Großmodell Big Wave, eine Anlage mit einer Kapazität von fünf Tonnen, ist für die neue KI-Steuerung vorgesehen. Damit soll Interkey Brain künftig nicht nur im FD440, sondern auch in größeren Anlagen des Unternehmens zum Einsatz kommen.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vier Vorstände, eine Bank: Was die Raiffeisenbank-Fusion in Kärnten verändert</title>
		<link>https://firmen.info/raiffeisenbank-koralpe-klopeiner-see-entsteht-was-die-fusion-fuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 06:24:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus drei Instituten wird eine Bank mit vier Vorstandsmitgliedern – und einem neuen Sitz, der erst noch gebaut werden muss.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Fusion der Genossenschaftsinstitute aus Eberndorf sowie dem mittleren und unteren Lavanttal entstand ein neues, gemeinsames Bankhaus unter dem Namen Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See. An der Spitze des fusionierten Instituts steht künftig ein <strong>vierköpfiger Vorstand</strong>. Für Kunden der drei bisherigen Institute ändert sich zunächst vor allem die Struktur im Hintergrund: Die Bank will mit der Fusion gezielt Fachwissen bündeln und neue Wachstumschancen nutzen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau des Firmenkundenbereichs sowie auf mehr Expertise in Versicherung und Vermögensgestaltung.</p>
<h2>Was die Fusion für Beschäftigte bedeutet</h2>
<p>Das vergrößerte Unternehmensnetzwerk bietet der Belegschaft hervorragende Chancen, sich intensiv in ausgewählten Fachgebieten zu vertiefen, vom gegenseitigen Know-how zu profitieren und neue Karrierewege einzuschlagen. Statt in drei getrennten Häusern zu arbeiten, können sich Beschäftigte künftig innerhalb einer größeren Organisation auf einzelne Fachbereiche konzentrieren, etwa Firmenkunden, Privatkunden oder Risikomanagement.</p>
<h2>Warum die Bank diesen Schritt geht</h2>
<p>Als Ziel der Fusion nennt die Bank die effiziente Bündelung von Fachwissen und die Nutzung neuer Wachstumschancen. Drei kleinere Institute sollen so schlagkräftiger auftreten, als es jedes einzelne Haus allein könnte, insbesondere im Wettbewerb um Firmenkunden und bei komplexeren Finanzthemen wie Vermögensgestaltung.</p>
<h2>Diese Personen führen die neue Bank</h2>
<p>Der Vorstand setzt sich aus vier Personen mit klar getrennten Zuständigkeiten zusammen.</p>
<h2>Wie es mit dem Standort weitergeht</h2>
<p>Der vorläufige Sitz der neuen Bank liegt in <strong>St. Andrä</strong>. Sobald ein neues Kompetenz- und Businesscenter fertiggestellt ist, soll der Firmensitz nach <strong>Wolfsberg</strong> verlegt werden. Einen konkreten Zeitpunkt für die Fertigstellung nennt die Bank bislang nicht.</p>
<p>Für Kunden der drei bisherigen Standorte bleibt damit vorerst die bekannte Infrastruktur bestehen. Wer als Firmenkunde oder im Bereich Vermögensgestaltung Beratung sucht, dürfte von der angekündigten Spezialisierung als Erstes profitieren.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Bus in Klagenfurt: Warum die Testfahrten vorerst kostenlos sind</title>
		<link>https://firmen.info/e-bus-in-klagenfurt-warum-die-testfahrten-vorerst-kostenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Klagenfurt Mobil GmbH schickt einen Elektrobus mit 490-kWh-Batterie in den Testbetrieb – Fahrgäste zahlen während der Probephase nichts.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klagenfurt Mobil GmbH (KMG) bringt einen neuen Elektrobus auf die Straße. Das Fahrzeug geht in den kommenden Wochen in den Testbetrieb und verkehrt sowohl bei Sonderfahrten als auch auf der regulären Linie C. Weil noch kein Zahlungssystem installiert ist, fahren Passagiere während der Testphase kostenlos mit.</p>
<p>Vorrangig ist der Bus für Sonderfahrten von Schulen, Kindergärten und Firmen vorgesehen. Die ersten Fahrgäste waren bereits Schüler der Volksschule Welzenegg, die zum Lakeside Park gebracht wurden.</p>
<h2>Was Fahrgäste erwartet</h2>
<p>Wer in den nächsten Wochen auf der Linie C unterwegs ist, kann auf den Testbus treffen. Für Schulen, Kindergärten und Unternehmen bietet die KMG zudem eigene Sonderfahrten mit dem Elektrofahrzeug an. Da das Zahlungssystem fehlt, entfällt für alle Mitfahrenden vorerst der Fahrpreis.</p>
<h2>Technik im Detail</h2>
<p>Der Bus verfügt über eine Batteriekapazität von <strong>490 kWh</strong>, nutzbar sind davon <strong>392 kWh</strong>. Geladen wird das Fahrzeug am Betriebsgelände über ein mobiles Ladegerät mit einer Leistung von bis zu <strong>43 kW</strong>. Im Mittelpunkt der Praxisprüfungen für die KMG steht dabei die tatsächliche Reichweite des Fahrzeugs im Alltagsbetrieb.</p>
<h2>Klimaziel der Stadt</h2>
<p>Der Test fällt in eine Phase, in der Klagenfurt als ausgewählte EU-Mission-Stadt im Programm „100 Climate-Neutral and Smart Cities“ teilnimmt. Die Stadt verfolgt das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden. Die KMG geht davon aus, dass Elektrobusse dazu beitragen, lokale Emissionen und Verkehrslärm im Stadtgebiet zu verringern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mittelstand spart bei Investitionen: Was das für Beschäftigte und Partner bedeutet</title>
		<link>https://firmen.info/mittelstand-spart-bei-investitionen-was-das-fuer-beschaeftigte-und/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 08:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut einer Umfrage der Creditreform Wirtschaftsforschung unter rund 1.200 Betrieben ist die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand auf den niedrigsten Stand der vergangenen 20 Jahre gesunken, während fast jeder fünfte Betrieb bereits Personal abgebaut hat.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Mittelstand hält sich bei Investitionen so stark zurück wie seit <strong>20 Jahren</strong> nicht mehr. Das geht aus einer Umfrage der Creditreform Wirtschaftsforschung unter rund <strong>1.200 kleinen und mittleren Unternehmen</strong> hervor. Trotz einer leicht verbesserten Stimmung bleibt die Geschäftslage in vielen Betrieben angespannt.</p>
<p>Der Creditreform Geschäftsklimaindex ist im Herbst 2026 auf <strong>plus 1,1 Punkte</strong> gestiegen, nach plus 0,1 Punkten im Vorjahr. Der Geschäftslageindex liegt aktuell dennoch bei <strong>minus 4,0 Punkten</strong> und damit deutlich unter den Werten früherer Jahre.</p>
<h2>Wie stark hat sich die Stimmung im Mittelstand verändert?</h2>
<p>Die leichte Erholung des Klimaindex täuscht über die eigentliche Lage hinweg: Der Geschäftslageindex lag 2017 noch bei plus 30,9 Punkten und 2018 bei plus 27,9 Punkten. Von diesem Niveau ist der Mittelstand inzwischen weit entfernt. Die Investitionsbereitschaft der befragten Betriebe ist auf den niedrigsten Stand der vergangenen zwei Jahrzehnte gesunken.</p>
<p>Gleichzeitig zeigen sich bei den Auftragseingängen erste Unterschiede zwischen den Branchen. Während sich die Lage im Verarbeitenden Gewerbe etwas aufhellt, bleibt sie in anderen Bereichen angespannt.</p>
<h2>Was bedeutet die Investitionszurückhaltung für Beschäftigte und Partner?</h2>
<p>Für Beschäftigte zeigt sich die Zurückhaltung direkt in der Personalentwicklung: 14,5&nbsp;% der befragten Unternehmen meldeten eine größere Belegschaft, 18,6&nbsp;% haben ihre Personalstärke dagegen reduziert. Für Geschäftspartner und Zulieferer bedeutet die gedämpfte Investitionsneigung, dass Aufträge für neue Maschinen, Ausstattung oder Dienstleistungen seltener vergeben werden als in wirtschaftlich stärkeren Jahren.</p>
<p>Hinzu kommt ein Preisdruck, der sich an Kunden weitergibt: 43,5&nbsp;% der befragten Betriebe mussten ihre Angebotspreise wegen gestiegener Kosten anheben, nach 27,9&nbsp;% im Vorjahr. Das trifft Abnehmer entlang der gesamten Lieferkette.</p>
<h2>Wie wirkt sich das auf Aufträge und Umsätze aus?</h2>
<p>Bei den Auftragseingängen zeigt sich ein gemischtes Bild zwischen den Branchen:</p>
<ul>
<li>Im Verarbeitenden Gewerbe meldeten 26,4&nbsp;% der Betriebe steigende Auftragseingänge, nach 18,0&nbsp;% im Vorjahr.</li>
<li>Der Anteil mit Auftragsrückgängen im Verarbeitenden Gewerbe sank deutlich gegenüber dem Vorjahreswert von 38,9&nbsp;%.</li>
<li>Im Baugewerbe und im Handel verzeichneten jeweils rund 13&nbsp;% der Betriebe steigende Auftragseingänge.</li>
<li>Insgesamt meldete ein Fünftel der befragten Unternehmen mehr Aufträge, während gut ein Viertel einen Rückgang verzeichnete.</li>
</ul>
<p>Bei den Umsätzen zeigt sich ein ähnliches Muster: Etwa jedes vierte befragte Unternehmen verzeichnete ein Umsatzplus, ebenso viele mussten einen Rückgang hinnehmen. Diese gespaltene Lage erklärt, warum viele Betriebe bei Investitionen vorsichtig bleiben, obwohl sich die gesamtwirtschaftliche Stimmung leicht aufgehellt hat.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DATA MODUL steigert Umsatz um 13 %: Was das für Kunden und Beschäftigte bedeutet</title>
		<link>https://firmen.info/data-modul-steigert-umsatz-um-13-prozent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 12:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Elektronikspezialist schreibt im dritten Quartal 2026 wieder schwarze Zahlen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust in den Büchern stand.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die DATA MODUL AG hat im dritten Quartal 2026 ihren Konzernumsatz im Jahresvergleich um 13&nbsp;% gesteigert. Das Unternehmen teilte die Zahlen in einer Ad-hoc-Mitteilung mit.</p>
<p>Noch deutlicher fiel der Sprung beim Ergebnis aus: Das Konzern-EBIT kletterte von minus 2,1 Millionen Euro im dritten Quartal 2025 auf plus 1,6 Millionen Euro im dritten Quartal 2026. Das entspricht laut Unternehmensangaben einem Anstieg von <strong>176&nbsp;%</strong> im Jahresvergleich.</p>
<h2>Konzernumsatz steigt auf 59,1 Millionen Euro</h2>
<p>Der Konzernumsatz stieg auf <strong>59,1 Millionen Euro</strong>, nach 52,1 Millionen Euro im dritten Quartal 2025. Für Kunden und Geschäftspartner bedeutet die Entwicklung zunächst eines: Die Nachfrage nach den Produkten von DATA MODUL hat im Sommer 2026 spürbar angezogen. Ein wachsender Umsatz bei gleichzeitig steigendem Ergebnis spricht dafür, dass das Unternehmen nicht nur mehr verkauft, sondern auch wieder profitabel arbeitet.</p>
<p>Für Beschäftigte ist ein Ergebnissprung von einem negativen in einen positiven Bereich in der Regel ein Signal für finanzielle Stabilität und bessere Aussichten auf Investitionen am Standort.</p>
<h2>Auftragseingang legt ebenfalls deutlich zu</h2>
<p>Dass die Erholung kein Einmaleffekt ist, zeigt der Auftragseingang: Er lag im dritten Quartal 2026 bei 58,5 Millionen Euro, nach 51,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Unternehmen verzeichnet damit einen ähnlich starken Anstieg wie beim Umsatz.</p>
<p>Ein steigender Auftragseingang bei gleichzeitig steigendem Umsatz deutet darauf hin, dass DATA MODUL nicht nur bestehende Aufträge abarbeitet, sondern auch neue Geschäfte an Land zieht. Das ist für Geschäftspartner ein wichtiges Signal, weil es auf eine gefüllte Pipeline für die kommenden Monate hindeutet.</p>
<h2>Vom Verlust zum Gewinn: Wie die Trendwende zustande kam</h2>
<p>Die Erholung im dritten Quartal wirkt umso bemerkenswerter, weil das zweite Quartal 2026 noch schwächer ausgefallen war. Im Mai 2026 hatte DATA MODUL für das vorangegangene Quartal einen Umsatz von 52,3 Millionen Euro ausgewiesen, nach 54,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal, ein Rückgang von rund 3,86&nbsp;%.</p>
<p>Auch der Verlust je Aktie lag damals noch im negativen Bereich bei minus 0,09 Euro, wenn auch deutlich geringer als die minus 0,690 Euro im Vorjahresquartal 2025.</p>
<p>Diese Zahlen aus dem Frühjahr 2026 ordnen die Entwicklung im dritten Quartal ein: Das Unternehmen kam aus einer Schwächephase und hat sie im Sommer offenbar überwunden.</p>
<h2>Wie es für Kunden und Beschäftigte weitergeht</h2>
<p>Die vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal sind vorläufig. DATA MODUL kündigt an, die endgültigen Quartalszahlen am 6. November 2026 zu veröffentlichen. Erst dann dürfte klar werden, ob sich der positive Trend bei Umsatz und Ergebnis auch in den Details der Bilanz bestätigt.</p>
<p>Für Kunden und Beschäftigte heißt das: Wer auf stabile Lieferzeiten, Investitionen oder neue Stellen setzt, bekommt mit dem Zahlenwerk vom 6. November 2026 die nächste verlässliche Standortbestimmung.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Agrana verkauft Areal in Leopoldsdorf: Was das für die 500 Ardo-Bauern im Marchfeld bedeutet</title>
		<link>https://firmen.info/agrana-leopoldsdorf-ardo-bauern-marchfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der angekündigten Werksschließung von Ardo bietet Agrana den betroffenen Landwirten eine Fläche am Standort Leopoldsdorf an – Details zur konkreten Umsetzung stehen aber noch aus.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugleich bietet Agrana einen Teil des Standorts rund 500 Gemüsebauern im Marchfeld als möglichen neuen Produktionsort an, die durch die geplante Schließung des Ardo-Werks in Groß Enzersdorf ihren bisherigen Abnehmer verlieren.</p>
<p>Der belgische Konzern Ardo hatte angekündigt, den Produktions- und Verpackungsstandort in Groß Enzersdorf 2027 zu schließen und künftig nur noch ein Logistikzentrum in Wien zu betreiben. Damit steht die regionale Infrastruktur für Tiefkühlgemüse im Marchfeld vor dem Aus. Agrana bringt nun den früheren Zuckerstandort in Leopoldsdorf als Alternative ins Spiel.</p>
<h2>Was bedeutet der Verkauf für die Ardo-Bauern?</h2>
<p>Für die Erzeugerorganisation Tiefkühlgemüse mit ihren 500 Mitgliedsbetrieben, die gemeinsam 3.300 Hektar bewirtschaften, geht es um eine zentrale Absatzmöglichkeit. Diese Höfe setzten 2025 etwa 40.000 Tonnen Erntegut an Ardo ab, was einem Warenwert von ungefähr 18,5 Millionen Euro entsprach.</p>
<p>Agrana stellt für ein mögliches Nachfolgeprojekt am Standort Leopoldsdorf etwa 30 Hektar der insgesamt rund 50 Hektar großen Fläche zur Verfügung. Vorhandene Infrastruktur wie Stromnetz, Kläranlage und Freiflächen könnten laut Agrana genutzt werden.</p>
<h2>Wie soll die neue Gemüseproduktion funktionieren?</h2>
<p>Das von Agrana vorgeschlagene Konzept sieht vor, dass die Landwirte eine neue Genossenschaft gründen und die Tiefkühlgemüse-Produktion künftig selbst übernehmen.</p>
<h2>Warum zieht sich Ardo aus dem Marchfeld zurück?</h2>
<p>Ardo begründet die geplante Schließung mit der Entfernung zum westeuropäischen Markt und einer aus Konzernsicht begrenzten Kostenwettbewerbsfähigkeit gegenüber Mitteleuropa. Der österreichische Absatzmarkt sei nach Auffassung von Ardo zu klein, um größere Investitionen zu rechtfertigen.</p>
<p>Am Standort Groß Enzersdorf, den der Konzern 2008 erworben hatte, arbeiten 190 Festangestellte und 50 Leiharbeiter. Für sie will Ardo nach eigenen Angaben einen Sozialplan erarbeiten.</p>
<h2>Wie geht es am Standort Leopoldsdorf weiter?</h2>
<p>Unabhängig vom Gemüseprojekt will Agrana den Standort Leopoldsdorf weiterhin als Zucker-Logistikhub führen; die Zuckerproduktion dort war bereits rund ein Jahr vor dem Verkauf an die PCS Holding eingestellt worden.</p>
<p>Einen Teil des Geländes nutzt der Schienenfahrzeughersteller Stadler auf Pachtbasis: Dort betreibt das Unternehmen seit März 2026 eine Halle, in der moderne Züge in Betrieb genommen, zugelassen und gewartet werden, darunter Hochgeschwindigkeitszüge der Westbahn sowie Doppelstockwagen der ÖBB, die dort für Typentests vorbereitet werden.</p>
<p>Das Areal verfügt über einen direkten Bahnanschluss. Spuhler kündigte an, seine Präsenz in Österreich ausbauen zu wollen.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TGW Logistics steigert Umsatz um 29 Prozent: Was das für Mitarbeiter und Standorte bedeutet</title>
		<link>https://firmen.info/tgw-logistics-steigert-umsatz-um-29-prozent-was-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 07:25:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der oberösterreichische Intralogistik-Spezialist wuchs im Geschäftsjahr 2025/26 so stark wie selten zuvor und schuf dabei 400 neue Arbeitsplätze.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>TGW Logistics hat im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von <strong>1,37 Milliarden Euro</strong> erzielt. Das entspricht einem Plus von <strong>29&nbsp;%</strong> gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilt. Der Auftragseingang lag im selben Zeitraum bei 1,75 Milliarden Euro.</p>
<p>Das oberösterreichische Unternehmen wurde 1969 gegründet und zählt zu den größeren Mittelständlern der heimischen Intralogistik-Branche. Mit dem aktuellen Geschäftsjahr setzt TGW Logistics einen mehrjährigen Wachstumstrend fort und baut gleichzeitig Standorte und Belegschaft aus.</p>
<h2>Was das Wachstum für Mitarbeiter bedeutet?</h2>
<p>Die Belegschaft wuchs um 400 Personen auf insgesamt 5.063 Mitarbeitende. Für das abgelaufene Geschäftsjahr schüttet TGW Logistics zudem eine Mitarbeiterbeteiligung von <strong>sechs Millionen Euro</strong> aus. Damit profitieren die Beschäftigten direkt vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.</p>
<p>Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 54,4 Millionen Euro. Für Forschung und Entwicklung wendete das Unternehmen 60 Millionen Euro auf, was rund 4,4 % des Umsatzes entspricht. Für Beschäftigte in den Entwicklungsabteilungen dürfte das auf absehbare Zeit zusätzliche Projekte bedeuten, etwa beim ausgezeichneten Taschensorter-System SmartPocket, das den German Innovation Award 2026 erhielt.</p>
<h2>Welche Kunden hinter dem Erfolg stehen?</h2>
<p>Zum Wachstum trugen mehrere internationale Handelsunternehmen bei, die im Geschäftsjahr 2025/26 hochautomatisierte Lösungen von TGW Logistics einsetzten. Laut Wochenzeitung Verkehr zählen dazu folgende Unternehmen:</p>
<ul>
<li>Marks &amp; Spencer aus Großbritannien setzte auf automatisierte Lagerlösungen des Unternehmens.</li>
<li>dm drogerie markt nutzte die Technologie in Deutschland und Österreich.</li>
<li>Bausch + Lomb aus den Niederlanden rüstete seine Logistik entsprechend aus.</li>
<li>Galaxus aus der Schweiz setzte ebenfalls auf die Systeme von TGW Logistics.</li>
</ul>
<p>Diese Kundenliste zeigt, dass TGW Logistics nicht nur im Heimmarkt, sondern branchenübergreifend in mehreren europäischen Ländern gefragt ist.</p>
<h2>Wie geht es bei TGW Logistics weiter?</h2>
<p>Ende Oktober 2026 eröffnet das Unternehmen eine neue Niederlassung im indischen Pune. Es ist die 25. Niederlassung weltweit. Der neue Standort soll sich laut Unternehmen auf Engineering und Software-Entwicklung konzentrieren und damit die internationale Entwicklungskapazität erweitern.</p>
<p>Damit dürfte TGW Logistics in den kommenden Jahren weiter investieren und zusätzliche Stellen schaffen, sowohl am oberösterreichischen Stammsitz als auch an internationalen Standorten.</p>
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		<title>Facebook-Whistleblowerin im Kino: Was der 18-Milliarden-Vergleich für Meta bedeutet</title>
		<link>https://firmen.info/facebook-whistleblowerin-meta-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Profit]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Spielfilm „The Social Reckoning“ erzählt die Geschichte der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen – während Meta trotz eines milliardenschweren Vergleichs auf Faktenchecks verzichtet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hollywood-Film „The Social Reckoning“ läuft seit dem 8. Oktober in Schweizer Kinos und widmet sich der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen. Regie und Drehbuch stammen von Aaron Sorkin, die Handlung folgt einer Facebook-Ingenieurin, die mit einem Reporter des Wall Street Journal zusammenarbeitet. Der Film ist von Haugens realer Geschichte inspiriert und dauert <strong>113 Minuten</strong>.</p>
<p>Haugen war 2019 als Produktmanagerin in Facebooks Civic Integrity Team eingestiegen, das kurz nach der US-Präsidentschaftswahl 2020 aufgelöst wurde. Vor ihrer Kündigung im Mai 2021 kopierte sie rund <strong>22.000</strong> interne Dokumente und übergab sie der Zeitung sowie der US-Börsenaufsicht SEC. Die Zeitung veröffentlichte die Unterlagen im September 2021 unter dem Titel „The Facebook Files“.</p>
<h2>Folgen für Nutzer</h2>
<p>Für Nutzer der Meta-Plattformen ist vor allem der aktuelle Vergleich relevant: Im August einigte sich Meta mit mehreren US-Bundesstaaten auf eine Zahlung von rund 18 Milliarden US-Dollar, nachdem diese geklagt hatten, die Algorithmen von Facebook und Instagram gefährdeten die psychische Gesundheit von Jugendlichen. Der Vergleich ist kein Schuldeingeständnis, verpflichtet Meta aber, Minderjährige auf seinen Plattformen künftig besser zu schützen.</p>
<p>Gleichzeitig hat Meta entschieden, die eigenen Faktenchecks auf seinen Plattformen ganz aufzugeben. Für Werbepartner und Geschäftspartner bedeutet das eine Plattform, auf der Falschinformationen künftig weniger systematisch markiert werden.</p>
<h2>Warum Meta so handelt</h2>
<p>Firmenchef Mark Zuckerberg lehnt diesen Vorschlag darin ab.</p>
<h2>Die Zahlen dahinter</h2>
<p>Die Enthüllungen hatten für den Konzern unmittelbare Folgen: Die Aktie fiel innerhalb von sechs Wochen um fast <strong>13&nbsp;%</strong>. Ende Oktober 2021 benannte sich Facebook in Meta Platforms um. Trotz der Kritik und des aktuellen Vergleichs verbuchte Meta allein im vergangenen Jahr einen Gewinn von <strong>83 Milliarden US-Dollar</strong>. Im Februar 2022 reichte die Organisation Whistleblower Aid zwei weitere Beschwerden gegen Meta bei der SEC ein.</p>
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		<title>Standortranking der Städte: Warum Cottbus und Hanau Unternehmer überraschen</title>
		<link>https://firmen.info/standortranking-staedte-unternehmer-cottbus-hanau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 08:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Version des Standortrankings zeigt 1.762 Gewinner und 2.092 Verlierer unter deutschen Städten – und ein IW-Ranking belegt, dass hohe Wirtschaftskraft nicht automatisch unternehmerfreundliche Bedingungen bedeutet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Standortranking Städte der Online-Plattform Die Deutsche Wirtschaft hat sich die Lage für zahlreiche Kommunen verschoben: In der Version vom Oktober 2026 sind <strong>1.762 Städte</strong> gestiegen und 15 Orte neu platziert worden. Für Unternehmer, die einen Standort suchen, liefert das Ranking damit frisches Zahlenmaterial – allerdings mit einer wichtigen Einschränkung, die ein zweites Ranking offenlegt.</p>
<p>Das Standortranking Städte wird nach Angaben der Plattform zweimal jährlich veröffentlicht und bewertet Orte anhand von sieben Faktoren, über die Leser und Akteure abstimmen. Dabei sind 2.092 Orte gefallen. Eine Durchschnittsnote fließt erst ein, wenn für einen Ort mindestens sieben Bewertungen vorliegen. Aktuell sind 24.920 Top-Unternehmen in das Ranking integriert, und 16 überwiegend kleinere Gemeinden wurden neu aufgenommen.</p>
<h2>Welche Städte haben sich am meisten verbessert?</h2>
<p>Die Spitze des Rankings bleibt stabil: Die Top-10 haben sich gegenüber der vorherigen Version nicht verändert. Bewegung gibt es dahinter. Hanau hat sich innerhalb der Top-100 um 18 Plätze verbessert und liegt nun auf Rang 61. Zwei weitere Städte sind neu in die Top-100 aufgestiegen. Für Unternehmer, die auf etablierte Metropolen fixiert sind, zeigt das: Auch Städte im zweiten und dritten Glied können im Standortranking schnell aufholen.</p>
<p>Ein zweites, unabhängiges Ranking liefert dazu eine wichtige Ergänzung. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) unterscheidet zwischen einem Niveauranking und einem Dynamikranking. Demnach ist der Landkreis München im Niveauranking die wirtschaftsstärkste Region Deutschlands, und elf der zwanzig stärksten Regionen bundesweit liegen in Bayern. Im Dynamikranking führt dagegen Cottbus, gefolgt von Neumünster auf Platz zwei.</p>
<h2>Warum wirtschaftliche Stärke nicht automatisch unternehmerfreundlich bedeutet</h2>
<p>Nach Einschätzung des IW können wirtschaftliche Stärke und unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen deutlich auseinanderfallen. Ein zentraler Grund liegt in der Gewerbesteuer, die bei der Standortwahl häufig unterschätzt wird. Die Unterschiede sind erheblich:</p>
<ul>
<li>München verlangt einen Gewerbesteuersatz von 490 Prozent.</li>
<li>Koblenz liegt bei 440 Prozent.</li>
<li>Cottbus kommt trotz Spitzenplatz im Dynamikranking auf einen Hebesatz von 400.</li>
<li>Grünwald im Landkreis München verlangt lediglich 240 Prozent, Kemnath im Landkreis Tirschenreuth sogar nur 230 Prozent.</li>
</ul>
<p>Für Unternehmer bedeutet das: Ein Standort mit hohem Ranking-Platz kann trotzdem eine höhere Steuerlast bedeuten als ein benachbarter, unauffälligerer Ort. Demnach profitiert Cottbus vom Strukturwandel in der Lausitz, von neuen Forschungsprojekten und von Investitionen in Infrastruktur und Wissenschaft. Auch Schleswig-Holstein und Brandenburg verzeichnen insgesamt eine zunehmende wirtschaftliche Dynamik.</p>
<h2>Was das für die Standortwahl von Unternehmern bedeutet</h2>
<p>Nach Einschätzung des IW reduzieren Remote Work und digitale Geschäftsmodelle die Abhängigkeit vieler Unternehmen von zentralen Großstadtstandorten. Demnach sitzen zahlreiche wirtschaftlich starke Regionen inzwischen nicht mehr in den größten Metropolen selbst, sondern im Umland oder in kleineren, spezialisierten Städten.</p>
<p>Wer einen Standort sucht, kommt damit um einen Abgleich mehrerer Kennzahlen nicht herum: Das Standortranking Städte zeigt die öffentliche Bewertung und die Bewegung einzelner Orte, das IW-Ranking liefert die wirtschaftliche Dynamik, und der Gewerbesteuersatz entscheidet oft über die tatsächliche Kostenbelastung. Ein Spitzenplatz allein sagt damit noch wenig darüber aus, ob sich ein Unternehmen an einem Ort tatsächlich günstig ansiedeln kann.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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		<title>Günstige E-Autos im Kommen: Was der Dacia Spring Preis für Kunden bedeutet</title>
		<link>https://firmen.info/dacia-citroen-guenstige-elektroautos-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 12:06:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://firmen.info/dacia-citroen-guenstige-elektroautos-preis/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Dacia New Spring und einem elektrischen Nachfolger der Citroën 2CV wollen beide Hersteller den Einstieg in die E-Mobilität für Käufer mit kleinem Budget deutlich erleichtern.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dacia und Citroën bringen neue elektrische Kleinwagen auf den Markt, die den Einstieg in die Elektromobilität günstiger machen sollen. Der aktuelle Dacia Spring ist bereits ab <strong>16.900 Euro</strong> erhältlich, der angekündigte Dacia New Spring soll unter <strong>18.000 Euro</strong> kosten. Citroën plant parallel einen elektrischen Nachfolger der 2CV mit einem angestrebten Einstiegspreis von rund <strong>15.000 Euro</strong> bis 2028.</p>
<p>Beide Hersteller zielen damit auf Käufer, die ein Elektroauto wollen, aber keine großen Reserven für Anschaffung oder Leasing haben. Der Dacia Spring markiert dabei schon länger die Untergrenze im europäischen Markt für Elektrokleinwagen.</p>
<h2>Was bedeutet das für Käufer günstiger E-Autos?</h2>
<p>Wer bislang vor dem Umstieg auf ein Elektroauto wegen des Preises zurückschreckte, bekommt mit den neuen Modellen mehr Auswahl im unteren Preissegment. Der Dacia New Spring soll laut Dacia deutlich mehr Platz bieten als der bisherige Spring: Das Design orientiert sich stärker an SUVs und fällt länger und breiter aus. Karosserie und Plattform teilt sich der New Spring mit dem Renault Twingo, dessen Kofferraum 360 Liter fasst.</p>
<p>Bei der Reichweite verspricht Dacia für den New Spring rund 250 Kilometer, die Batterie soll knapp unter 30 Kilowattstunden groß sein. Beim aktuellen Spring liegt die maximale Reichweite bei 225 Kilometern, bei einer Batteriegröße von 26,8 Kilowattstunden. Für die meisten Alltagsfahrten dürfte das reichen: Nutzer des Spring legen laut Dacia im Schnitt 37 Kilometer am Tag zurück, verteilt auf mehrere Fahrten.</p>
<p>Citroën setzt beim Konzeptfahrzeug der 2CV auf andere Prioritäten: Das auf dem Pariser Autosalon 2026 gezeigte Modell ist mit 3,76 Metern kompakter als die geplanten Dacia-Modelle und bleibt mit einem Leergewicht von rund einer Tonne bewusst leicht, um kleinere und günstigere Akkupakete zu ermöglichen. Konkrete Angaben zu Batteriegröße oder Reichweite liegen beim aktuellen Konzeptstatus noch nicht vor.</p>
<h2>Warum setzen die Hersteller auf kleine, günstige Modelle?</h2>
<p>Dacia konzentriert sich nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren stark auf Elektroautos, ohne das Antriebsangebot vollständig umzustellen. Die Fertigung auf einer gemeinsamen Plattform mit dem Renault Twingo soll Kosten senken, die sich im Einstiegspreis niederschlagen.</p>
<p>Ähnlich nutzen andere Hersteller die Plattform: Ford lässt seinen neuen Fiesta als Elektroauto von Renault fertigen, Nissan baut einen elektrischen Micra, der dem Renault 5 E-Tech ähnelt.</p>
<p>Bei Citroën verfolgt das Konzept der elektrischen 2CV ein ähnliches Prinzip: Ein niedriges Gewicht soll kleinere Batterien und damit niedrigere Kosten erlauben. Das Fahrzeug ordnet sich zwischen den Modellen Ami und C3 ein und orientiert sich optisch am historischen Original, das mit 3,85 Metern etwas länger war als das neue Konzept.</p>
<ul>
<li>Der Dacia Spring ist aktuell in drei Ausstattungslinien erhältlich.</li>
<li>Seit dem Marktstart 2021 hat Dacia in Deutschland rund 35.000 Spring-Modelle verkauft.</li>
</ul>
<h2>Rechenbeispiel</h2>
<p>Wie günstig der Einstieg über Leasing ausfallen kann, zeigte Dacia 2024 mit einem Angebot für den Spring: 79 Euro monatlich ohne Anzahlung, bei 24 Monaten Laufzeit und einer Gesamtlaufleistung von 10.000 Kilometern. Das ergibt über die gesamte Vertragsdauer einen Betrag von 1.896 Euro – gerechnet aus 79 Euro mal 24 Monate. Ob vergleichbare Konditionen für die neuen Modelle kommen, ist bislang nicht bekannt.</p>
<h2>Wie geht es bei den Modellen weiter?</h2>
<p>Citroën plant die Serienfertigung des elektrischen 2CV-Nachfolgers bis 2028 in Europa. Beim Dacia New Spring liegt noch kein offizieller Marktstarttermin vor. Dacia selbst blickt auf eine lange Firmengeschichte zurück: Das Unternehmen wurde 1966 gegründet, erlebte 1999 einen Relaunch durch die Renault Group und hat seither mehr als 8 Millionen Fahrzeuge produziert.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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