Beim jüngsten Wirtschaftstalk von Leitbetriebe Austria stand ein Gastgeber im Mittelpunkt, der seine eigene Erfolgsgeschichte vorweisen kann: ISS Österreich beschäftigt mittlerweile mehr als 7.000 Personen. Das Treffen fand im Hauptsitz des Facility-Service-Anbieters statt und widmete sich Innovation, unternehmerischer Weiterentwicklung und nachhaltigem Wachstum.

Aus einem kleinen Wiener Reinigungsunternehmen ist über sieben Jahrzehnte ein österreichweit tätiger Dienstleister geworden. Heute bietet ISS Österreich neben klassischen Reinigungsleistungen auch Facility Services und technische Dienstleistungen an.

Für einen Kunden aus der Stahlindustrie übernimmt das Unternehmen inzwischen sogar die Qualitätskontrolle von Endprodukten – ein Beispiel dafür, wie weit sich das ursprüngliche Geschäftsfeld ausgedehnt hat.

Was das für Kunden und Beschäftigte bedeutet

Für Auftraggeber heißt die Entwicklung, dass ISS Österreich heute Leistungen aus einer Hand anbietet, die früher getrennt eingekauft werden mussten – von der Gebäudereinigung bis zur technischen Qualitätssicherung. Für die Beschäftigten bedeutet das wachsende Leistungsspektrum zugleich neue Tätigkeitsfelder abseits der klassischen Reinigungsarbeit.

Auch bei Compact electric, einem weiteren Teilnehmer des Talks, verändert sich das Angebot für Kunden: Das Unternehmen hat sich mit der Klenk & Meder Gruppe zusammengeschlossen. Gemeinsam bündeln beide Firmen ihre Kompetenzen aus Elektrotechnik und Gebäudeautomatisierung und können Kunden damit umfassendere technische Lösungen anbieten.

Warum Innovation für Leitbetriebe Austria zur Pflicht wird

Dass Unternehmen wie ISS Österreich ihr Geschäft ständig weiterentwickeln, ist nach Einschätzung von Reinhard Prügl, Hochschullehrer und Gast des Talks, kein Zufall. Prügl betont, dass Innovation für das langfristige Überleben einer Organisation eine Kernzutat ist.

Diese drei Bausteine lassen sich an den Beispielen des Abends ablesen: Strategisch zeigt sich das in der Ausweitung des Leistungsangebots, kulturell in der bereits 2023 gestarteten Initiative „Neue Welt der Arbeit“, mit der ISS Österreich seine Arbeitsorganisation weiterentwickelt. Bei den Werkzeugen setzen beide Unternehmen inzwischen auf Technologien, die vor wenigen Jahren noch nicht denkbar waren.

Wie Compact electric und ISS Österreich ihre Zukunft planen

Bei ISS Österreich betrifft das vor allem die Reinigung: Das Unternehmen erprobt den Einsatz von Drohnen zur Fensterreinigung sowie autonome Reinigungsroboter für den Innenbereich.

  • ISS Österreich testet Reinigungsdrohnen für Fensterflächen an Gebäuden.
  • Autonome Reinigungsroboter sollen Teile der Innenreinigung übernehmen.
  • Compact electric prüft humanoide Roboter für den Verteilerbau.
  • Die Fusion mit der Klenk & Meder Gruppe bündelt Elektrotechnik und Gebäudeautomatisierung.

Für Kunden und Bewerber heißt das, dass neue Technik die Beschäftigten ergänzen, aber nicht ersetzen soll.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.