Der L’Osteria-Gründer Klaus Rader ist im Alter von 63 Jahren bei einem Verkehrsunfall auf Mallorca gestorben. Sein Porsche GT3 RS geriet auf der zwischen Pollença und Lluc verlaufenden Landstraße Ma-10 von der Fahrbahn und stürzte eine Schlucht hinab.

Was der Unfall für Mitreisende bedeutete

Nach Angaben der Abendzeitung München nahm der Wagen als Teilnehmer an der Rallye 550 Challenge Mallorca teil. Die Co-Pilotin Christina Ettel, österreichische Staatsangehörige, saß zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug. Die 39-Jährige überlebte, erlitt dabei aber eine schwere Rückenmarksverletzung. Die Veranstalter der Rallye brachen den Wettbewerb nach dem Unfall ab. Die genaue Ursache des Unglücks ist demnach bislang ungeklärt.

Was der Tod für L’Osteria bedeutet

Zur Frage, wer das Unternehmen künftig führt oder wie es organisatorisch weitergeht, liegt bislang keine Angabe vor. Für Beschäftigte, Franchise-Partner und Gäste der Kette ändert sich nach aktuellem Stand nichts an den laufenden Standorten. Rader hatte das Unternehmen gemeinsam mit einem Mitgründer aufgebaut, der weiterhin mit dem Namen der Marke verbunden ist.

Die Zahlen hinter der erfolgreichsten Restaurantkette Deutschlands

Rader gründete L’Osteria im Jahr 1999 gemeinsam mit Friedemann Findeis. Das erste Restaurant eröffnete in Nürnberg. Daraus entwickelte sich demnach die erfolgreichste Restaurantkette Deutschlands mit zahlreichen Standorten in ganz Europa. Vor der Gründung von L’Osteria war Rader zudem am Aufbau der Gastronomiekette Vapiano beteiligt.

  • Klaus Rader und seine Frau Viktoria haben vier gemeinsame Kinder.

Wie es für die Familie Rader weitergeht

Rader hinterlässt seine Frau Viktoria Rader, die als Stylistin arbeitet, sowie vier gemeinsame Kinder. Das Paar hatte sich 2010 standesamtlich das Jawort gegeben und feierte Ende Juni 2026 im Alcázar de Artà auf Mallorca eine zweite Hochzeit – nur wenige Monate vor dem tödlichen Unfall. Öffentliche Angaben dazu, wie es mit der Unternehmensführung von L’Osteria weitergeht, liegen bislang nicht vor.