Der schwedische Spieleentwickler Hacksaw AB rechnet für das dritte Quartal 2026 mit einem Umsatz zwischen 57,5 und 58,5 Millionen Euro. Das wäre mehr als im Vorjahresquartal.

Das entspricht einem Wachstum von 11 bis 12 % gegenüber dem Vorjahresquartal, in dem der Umsatz bei 52,0 Millionen Euro lag; das bereinigte Betriebsergebnis soll um 14 bis 16 % steigen. Das Tempo liegt damit unter dem, was die Gruppe in jüngerer Zeit gewohnt war. Dennoch bleiben die langfristigen Finanzziele des Unternehmens unverändert.

Warum verlangsamt sich das Wachstum bei Hacksaw AB?

Die Umsatzentwicklung schwächte sich im dritten Quartal ab, weil die Marktbedingungen insgesamt schlechter ausfielen und die Leistung einzelner Spiele hinter jüngeren Perioden zurückblieb. Das Unternehmen reagiert darauf mit einem stärkeren Fokus auf die Qualität der Spieleproduktion und auf eine breitere Kundenreichweite.

Was bedeutet die Entwicklung für Kunden und Partner?

Für Geschäftspartner und Kunden von Hacksaw AB zeigt sich das Unternehmen trotz des gebremsten Wachstums expansionsbereit. Mehrere Vorhaben laufen parallel:

  • Erweiterung des Portfolios durch neue und bestehende OpenRGS-Partnerschaften
  • Gespräche mit potenziellen Venture-Partnern
  • Start eines neuen Crash-Spiels gegen Ende des dritten Quartals
  • Verstärkter Fokus auf Produktqualität und Kundenbindung

Diese Schritte sollen helfen, trotz schwächerer Marktbedingungen an Boden zu gewinnen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Wie geht es bei Hacksaw AB weiter?

Die bereinigte Betriebsmarge soll im dritten Quartal bei etwa 83 % liegen, nach 81 % im Vorjahresquartal. Das bereinigte Betriebsergebnis wird auf 48 bis 49 Millionen Euro geschätzt, nach 42,1 Millionen Euro im Vorjahr. Vorstandsvorsitzende Ana Vrabic Verdir bezeichnet die Geschäftsdynamik trotz der Verlangsamung weiterhin als stark. Der vollständige Zwischenbericht zum dritten Quartal soll am 3. November 2026 veröffentlicht werden.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.