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	<title>Fachkräftemangel Archives - Firmen.info</title>
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	<title>Fachkräftemangel Archives - Firmen.info</title>
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		<title>zukunft.lehre.österreich: Warum Nähe zum Betrieb über die Lehrlingssuche entscheidet</title>
		<link>https://firmen.info/zukunft-lehre-oesterreich-warum-naehe-zum-betrieb-ueber-die/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:10:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlingssuche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 200 Lehrberufe gibt es in Österreich – doch viele Jugendliche kennen nur einen Bruchteil davon.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In <strong>Österreich</strong> existieren über <strong>200 Lehrberufe</strong>, von denen jungen Menschen aber meist nur eine Handvoll bekannt ist. Betriebe reagieren darauf zunehmend mit regional verankerten Formaten statt mit großen Messen. Entscheidend wird dabei immer öfter, wie weit der Ausbildungsplatz vom Wohnort entfernt liegt.</p>
<p>Für kleine und mittlere Unternehmen verändert das die Suche nach Nachwuchs grundlegend. Wer Lehrlinge gewinnen will, setzt zusätzlich zu digitalen Kanälen verstärkt auf persönliche Kontakte vor Ort.</p>
<h2>Warum wird die Entfernung zum Betrieb so wichtig?</h2>
<p>Jugendliche entscheiden sich für ihren Beruf und ihren Betrieb oft nach Empfehlung von Eltern, Großeltern, Geschwistern oder Freunden. Für 15- und 16-Jährige sind lange Arbeitswege dabei eine praktische Hürde, besonders im ländlichen Raum. Die Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ist für Unternehmen bei der Lehrlingssuche inzwischen ein bedeutsamer Faktor.</p>
<p>Manche Betriebe reagieren darauf mit sogenannten Lehrlingsshuttles: Sie holen Jugendliche an zentralen Punkten ab und bringen sie zum Ausbildungsplatz. Damit wollen sie die praktische Hürde langer Anfahrten verringern.</p>
<h2>Welche Formate setzen Unternehmen bei der Suche ein?</h2>
<p>Neben digitalen Aktivitäten, Social Media, Tagen der offenen Tür sowie Berufsinfo- und Lehrlingsmessen setzen Betriebe bei der direkten Ansprache verstärkt auf kleinere, regional verankerte Formate und persönliche Kontakte.</p>
<p>Monika Sandberger, Geschäftsführerin der Initiative zukunft.lehre.österreich (z.l.ö.), verlangt daher, dass alle Schultypen in Österreich eine verpflichtende, praxisnahe und ergebnisoffene Berufs- und Bildungsorientierung anbieten.</p>
<h2>Wie bringt z.l.ö. Betriebe und Lehrlinge zusammen?</h2>
<p>Die Initiative z.l.ö. organisiert das ganze Jahr über Austausch- und Vernetzungsveranstaltungen. Zum Einsatz kommen Webinare, Netzwerktreffen, Unternehmensbesuche, Workshops und Pressekonferenzen. Jahreshighlight ist der z.l.ö.-Lehrlingstag, der seit 2019 an wechselnden Standorten stattfindet.</p>
<p>Beim Lehrlingstag 2025 am Salzburgring standen Austausch, Teamarbeit, Orientierung und Innovation im Mittelpunkt des Workshopprogramms. Die Vorjahre zeigen, wie unterschiedlich die Schauplätze gewählt wurden:</p>
<ul>
<li>2024 fand der Lehrlingstag bei PALFINGER statt, mit Workshops zu Konfliktmanagement, Generationendialog, Gesundheit und Finanzbildung.</li>
<li>2023 war der Profifußballverein LASK in der Raiffeisen Arena Gastgeber.</li>
<li>2022 traf sich die Branche am Flughafen Wien, Themen waren Finanzbildung, Geld und Eigenverantwortung.</li>
<li>2019 startete das Format in der KTM Motohall in Mattighofen.</li>
</ul>
<p>2024 führte z.l.ö. zusätzlich gemeinsam mit der Agentur upart die Kampagne „Die Elite“ durch. Sie sollte Aufmerksamkeit für die aus Sicht der Initiative mangelnde gesellschaftliche Wertschätzung der Lehre schaffen.</p>
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		<title>Fachkräftemangel bleibt: LINDLPOWER GROUP erklärt, warum weniger offene Stellen den Wettbewerb nicht entschärfen</title>
		<link>https://firmen.info/fachkraeftemangel-bleibt-lindlpower-group-erklaert-warum-weniger-offene-stellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KMUs]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[War for Talents]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im zweiten Quartal 2026 gab es in Österreich 123.400 offene Stellen – 16,6 % weniger als ein Jahr zuvor. Personalberaterin Manuela Lindlbauer von der LINDLPOWER GROUP erklärt, was das für die Fachkräftesuche der Unternehmen bedeutet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Quartal 2026 zählte Österreich 123.400 offene Stellen. Für Unternehmen bedeutet das zunächst mehr Bewerbungen auf einzelne Positionen.</p>
<p>Für Bewerber verschiebt sich damit auch die eigene Verhandlungsposition. Nach einer Erhebung von Randstad steht bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers inzwischen ein angenehmes Arbeitsklima erstmals höher im Kurs als das Gehalt.</p>
<p>Jobsicherheit bleibt laut Randstad dabei weiterhin ein entscheidender Faktor für die Entscheidung. Hinzu kommt laut einer Erhebung von Deloitte, dass in sieben von zehn Unternehmen Homeoffice weiterhin für mindestens die Hälfte der Belegschaft möglich ist.</p>
<h2>Warum Unternehmen trotz sinkender Stellenzahl um Fachkräfte ringen</h2>
<p>Qualifizierte Fachkräfte stellen laut Lindlbauer heute andere Anforderungen an Arbeitgeber als noch vor einigen Jahren. Entscheidend sind dabei nicht mehr nur Gehalt und Benefits, sondern das Gesamtpaket aus Vision, Führung und Arbeitsbedingungen. Lindlbauer fasst die wichtigsten Punkte so zusammen:</p>
<ul>
<li>Eine klare unternehmerische Vision, an der sich Fachkräfte orientieren können.</li>
<li>Moderne Führung statt klassischer Hierarchien.</li>
<li>Gestaltungsspielraum in der täglichen Arbeit.</li>
<li>Moderne Technologien für effizientes, zukunftsorientiertes Arbeiten.</li>
</ul>
<p>Für qualifizierte Angestellte, Spezialisten und das mittlere Management zählt dabei laut Lindlbauer die Qualität der Besetzung mehr als die schiere Zahl der Bewerbungen. Viele interessante Kandidaten seien zudem gar nicht aktiv auf Jobsuche, sondern tragen bereits Verantwortung in ihrer aktuellen Position und wechseln nur, wenn eine neue Perspektive sie wirklich überzeugt.</p>
<h2>Was Arbeitgeberattraktivität heute ausmacht</h2>
<p>Lindlbauer verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Personalberatung. Aus dieser Praxis leitet sie ab, dass Arbeitgeberattraktivität vor allem durch interessante Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Stabilität und glaubwürdige Führung entsteht, nicht durch Hochglanzkampagnen.</p>
<p>Gleichzeitig beobachtet sie, dass Unternehmen wieder selbstbewusster auftreten, wenn es um Erwartungen an Präsenz, Erreichbarkeit und Zusammenarbeit im Team geht.</p>
<p>Für diese Entwicklung sieht Lindlbauer einen klaren Grund: Gute Führung schaffe eher Leistung und eine funktionierende Unternehmenskultur als reine Präsenz am Arbeitsplatz.</p>
<h2>Was das für Bewerber und Unternehmen jetzt bedeutet</h2>
<p>Für Bewerber heißt das: Wer heute gesuchte Qualifikationen mitbringt, kann bei Arbeitsklima, Gestaltungsspielraum und Führungskultur anspruchsvoller verhandeln als noch bei mehr offenen Stellen.</p>
<p>Für Unternehmen bedeutet der Rückgang der Vakanzen umgekehrt keine Entwarnung: Die Zahl der Positionen sinkt, der Wettbewerb um die passenden Köpfe bleibt nach Einschätzung von Lindlbauer jedoch bestehen, solange Vision, Führung und Perspektiven nicht überzeugen.</p>
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