Adidas hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 angehoben. Die Adidas-Aktie reagierte am Mittwoch mit Kursgewinnen. Auch der deutsche Leitindex DAX profitierte von der Nachricht und notierte am Mittag bei 25.436,93 Punkten.

Die Aktie steigt um 2,3 Prozent

Grundlage für die optimistischere Prognose ist ein starkes drittes Quartal 2026. Adidas meldete Umsatzerlöse von 7,252 Milliarden Euro, ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 7 %. Der Betriebsgewinn kletterte um gut ein Drittel auf 1,008 Milliarden Euro und markiert damit das höchste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte von Adidas.

Was die höhere Prognose für Beschäftigte und Kunden bedeutet

Für Anleger ist die angehobene Prognose ein Signal, dass sich die operative Erholung des Konzerns fortsetzt: Steigende Gewinne stärken in der Regel die Dividendenbasis und die Bewertung der Aktie am Markt.

Für Beschäftigte deutet ein Rekordquartal auf eine stabilere Auftragslage in Produktion, Vertrieb und Verwaltung hin, auch wenn Adidas selbst keine konkreten Aussagen zu Personalplänen gemacht hat. Geschäftspartner und Händler können von der Nachricht ableiten, dass die Nachfrage nach Adidas-Produkten im dritten Quartal 2026 breit angezogen hat.

Warum Adidas optimistischer wird

Ein wesentlicher Treiber der verbesserten Zahlen ist die Bruttomarge: Sie stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 54,3 %. Eine höhere Bruttomarge bedeutet, dass Adidas von jedem verkauften Produkt nach Abzug der Herstellungskosten mehr Ertrag behält, was sich direkt im Betriebsgewinn niederschlägt. Die Kombination aus Umsatzwachstum und verbesserter Marge erklärt, warum der Konzern seine Jahresprognose nach oben korrigiert hat.

Die Zahlen hinter dem Rekordquartal

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Adidas währungsneutral mit einem Umsatzwachstum zwischen 9 % und 10 %. Diese Spanne liegt über dem bisherigen Ausblick und bestätigt den Trend aus dem dritten Quartal. Auch andere deutsche Technologie- und Industriewerte zogen am selben Handelstag an: Die Aktie von Infineon Technologies stieg um 2,5 %, die von SAP um 1,5 %, was zur positiven Gesamtstimmung am deutschen Aktienmarkt beitrug.