AT&T hat für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 855 Millionen Dollar ausgewiesen, nach 9,278 Milliarden Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie fiel von 1,29 Dollar auf 0,12 Dollar. Gleichzeitig stieg der Umsatz des US-Telekomkonzerns auf 32,322 Milliarden Dollar.
Gewinn bricht ein
Der Rückgang beim Nettogewinn fällt damit deutlich aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie, der Sondereffekte herausrechnet, lag bei 0,65 Dollar und zeigt damit ein moderateres Bild als die reine GAAP-Kennzahl.
Folgen für Kunden und Mitarbeiter
Für Kunden ändert der Gewinnrückgang zunächst nichts am laufenden Geschäft: Netzbetrieb und Vertragsbedingungen bleiben davon unberührt, Angaben zu Stellenabbau oder Preisänderungen liegen nicht vor. Für Beschäftigte und Geschäftspartner ist vor allem der operative Teil der Bilanz relevant, also die Umsatzentwicklung des Konzerns.
Umsatz legt zu
Während der Gewinn einbrach, wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um 5,3 %. Im dritten Quartal 2025 hatte AT&T noch 30,709 Milliarden Dollar umgesetzt. Der Umsatzanstieg deutet darauf hin, dass der Gewinnrückgang vor allem mit Sondereffekten oder Abschreibungen zusammenhängt und nicht mit einem schrumpfenden Geschäft.
Ausblick auf das Jahr
Für das Gesamtjahr 2026 gab AT&T eine Prognose für den Gewinn je Aktie von 2,40 Dollar ab. Diese Zielgröße bezieht sich auf das bereinigte Ergebnis und soll die schwächeren Werte aus dem dritten Quartal über das Jahr hinweg ausgleichen.