Pamer’s Kaffeerösterei mit Sitz in Rottenburg in Niederbayern beliefert Gastronomie, Hotellerie und Unternehmen mit Spezialitätenkaffee aus direkt gehandelter Beschaffung. Geführt wird der Betrieb von Matthias Pamer, der aus dem Sondermaschinenbau in das Rösthandwerk gewechselt ist. Neben dem Rohkaffeeeinkauf und der Röstung umfasst das Leistungsspektrum die Kaffeeberatung, die Einstellung von Maschinen sowie Barista-Schulungen vor Ort. Der folgende Eintrag fasst Zahlen, Firmengeschichte und Angebotsstruktur zusammen.
Unternehmenszahlen im Überblick
- Unternehmen: Pamer’s Kaffeerösterei, Inhaber Matthias Pamer
- Unternehmenssitz: Marktstraße 11, 84056 Rottenburg, Deutschland
- Rechtsform: Einzelunternehmen
- Geschäftsfeld: Kaffeerösterei mit Schwerpunkt Spezialitätenkaffee, Kaffeelieferant für Gastronomie und Hotellerie
- Sortiment: über zehn Kaffeesorten mit unterschiedlichen Aromaprofilen
- Absatzmärkte: DACH-Raum, Schwerpunkt Deutschland mit München, Landshut, Regensburg und Hamburg
- Wachstumsziel: rund 30 Prozent Umsatzplus pro Jahr, plus 50 Prozent innerhalb von fünf Jahren
Die Rösterei ist damit ein klassischer Kleinbetrieb, der bewusst im Manufakturmaßstab arbeitet und seine Kapazität an den Bedarf der Partnerbetriebe koppelt. Geröstet wird nach Auftragslage, nicht auf Vorrat. Nach Angaben von Matthias Pamer steht das B2B-Geschäft im Fokus der weiteren Entwicklung, während das Endkundengeschäft begleitend läuft. Der Betrieb ist zusätzlich mit einem mobilen Kaffeeanhänger auf Firmen- und Privatveranstaltungen unterwegs.
Firmengeschichte: vom Sondermaschinenbau zu Pamer’s Kaffeerösterei
Der berufliche Ausgangspunkt lag weit entfernt von der Lebensmittelbranche: Nach einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und einem Studium im Maschinenbau arbeitete Matthias Pamer als Teamleiter im Sondermaschinenbau. Kaffee selbst schätzte er lange nicht, wohl aber die Technik der Siebträgermaschinen. Erst eine zufällig entdeckte Rösterei, deren Kaffee ihn überzeugte, führte zu einer intensiveren Beschäftigung mit dem Produkt. Der Entschluss zur Selbstständigkeit fiel in die Zeit der Corona-Pandemie und damit in einen wirtschaftlich ungünstigen Moment für ein Geschäftsmodell, das stark von der Gastronomie abhängt. Vor der Gründung kündigte Pamer seine Anstellung und absolvierte in Stendal bei einer Kaffeesommelière ein mehrmonatiges Röstseminar, das Rösthandwerk, Exportabwicklung, direkten Handel und Laboranalyse abdeckte. Aus den dort geknüpften Kontakten zu Importeuren und Kooperativen entstand die Beschaffungsbasis der Rösterei. Ein schwieriges Hotelprojekt zwang den Betrieb zwischenzeitlich zu einem Neuaufbau der Kundenstruktur.
Leistungsbausteine: Kaffeelieferant, Kaffeeberatung und Barista-Schulungen
Das Angebot ist als All-in-one-Paket aufgebaut und geht über die reine Bohnenlieferung hinaus. Am Anfang steht eine Begehung des Betriebs samt Analyse der Speisekarte; daraus leitet sich ab, ob eher hell geröstete, fruchtig-cremige Kaffees oder schokoladig-italienische Röstungen zum Konzept passen. Anschließend folgen die Auswahl der passenden Maschine, die Parametrierung auf die jeweilige Sorte sowie Barista-Schulungen für das gesamte Personal, sowohl an der Siebträgermaschine als auch am Vollautomaten. Nach Einschätzung der Rösterei sind rund 90 Prozent der Maschinen in Betrieben nicht korrekt auf die verwendete Kaffeesorte eingestellt, was sich unmittelbar in der Kaffeequalität niederschlägt. Hinzu kommt die Logistik: Bei kurzfristigem Bedarf wird frisch gerösteter Kaffee noch am selben Tag versandt oder im näheren Umkreis persönlich zugestellt. Gastronomie und Hotellerie erhalten Großgebinde mit Aromaschutzventil, die bei jeder Lieferung getauscht und gereinigt werden. Ergänzend bietet Pamer’s Kaffeerösterei private Barista-Seminare an, die direkt an der Maschine des Kunden stattfinden, sowie Kaffee-Catering über den eigenen Kaffeeanhänger.
Beschaffung: fair gehandelter Kaffee und direkt gehandelter Kaffee
Der Rohkaffee stammt aus direktem Handel mit Kooperativen in Ländern wie Kenia, Ruanda und Honduras. Über die Erlöse werden vor Ort Projekte mitfinanziert: In Kenia entstanden gemeinsam mit dem Verein Kedovo unter anderem Wasseraufbereitungs- und Biogasanlagen, eine Molkerei, eine Backstube sowie ein Selbstversorger-Dorf. In Ruanda führte eine Kooperative im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Women Coffee Extension eine Krankenversicherung für ihre Mitglieder und deren Familien ein. Zur Qualitätskontrolle reist der Inhaber selbst in die Ursprungsländer. Bei der Verpackung verzichtet der Betrieb auf Aluminium. Langfristig strebt die Rösterei eine emissionsfreie Produktion und den Aufbau einer neuen, technisch moderneren Röstanlage an. Fachlich hält sich Matthias Pamer über Seminare der Deutschen Röstergilde, Informationen der Speciality Coffee Association sowie über Messebesuche und den Austausch mit anderen Röstereien auf dem Laufenden.
Zielgruppe und Marktposition von Pamer’s Kaffeerösterei
Adressiert werden vor allem Fine-Dining-Restaurants, Resorts, Chalets und Hotelgruppen, für die Kaffee als letzter Geschmackseindruck eines Menüs betrachtet wird. Das Argument dahinter ist betriebswirtschaftlich: Kaffee zählt zu den margenstärksten Positionen der Gastronomie, wird beim Einkauf aber häufig als Nebenposten behandelt. Wer ein anspruchsvolles Menü mit Industriebohnen abschließt, riskiert nach Beobachtung der Rösterei Abzüge in Gästebewertungen. Ein weiteres Motiv vieler Anfragen ist die Betreuung: Langfristige Verträge mit Großanbietern lassen laut Pamer’s Kaffeerösterei oft Betriebe ohne festen Ansprechpartner bei Technik- oder Qualitätsfragen zurück.
Ausführliche Informationen zum Sortiment, zu den Beschaffungsprojekten und zu den Serviceleistungen finden sich unter www.pamerskaffeeroesterei.de.
Impressum:
Matthias Pamer
Pamer’s Kaffeerösterei
Marktstraße 11
84056 Rottenburg
Deutschland
Tel.: 087814739952
E-Mail: Info@pamerskaffeeroesterei.de
Website: www.pamerskaffeeroesterei.de








